Vorbericht:
SV Eintracht Bad Salzdetfurth HF Aerzen (Sonntag, 17 Uhr).
Die Handballfreunde Aerzen reisen am Sonntag zum Tabellenneunten nach
Bad Salzdetfurth. HF-Chef Siegbert Schubert blickt der Aufgabe zuversichtlich entgegen:
Ich verspreche mir zwei Punkte von dem Spiel und bin da ganz optimistisch.
Dass es bei einem Sieg für den Tabellensechsten reicht, um an den einen Platz
über den Aerzenern rangierenden Emmerthalern vorbeiziehen zu können, glaubt
Schubert jedoch nicht. Denn er setzt auf einen deutlichen Derby-Sieg der TSG in Hameln:
Das wird eine klare Sache. Ohnehin ist Schubert mit dem bisherigen Saisonverlauf
jedoch zufrieden: Für unsere dünne Personaldecke stehen wir ganz gut
da. Und selbst wenn wir Sonntag verlieren sollten, haben wir noch ein ausgeglichenes
Punkteverhältnis. Personell stehen dem Team um Spielertrainer Peter Schulz
abgesehen von den Langzeitverletzten fast alle Mann zur Verfügung.
Der Einsatz von Tim Gronemann ist allerdings noch äußerst fraglich.
Spielbericht:
SV Eintracht Bad Salzdetfurth HF Aerzen 30:29 (17:14).
Wir hätten heute noch 45 Minuten spielen können und hätten nicht
gewonnen, ärgerte sich Aerzens Handball-Chef Siegbert Schubert über
die aus seiner Sicht unnötige Auswärtspleite beim Tabellenneunten der WSL-Oberliga.
Wir müssen hier mindestens 40 Tore erzielen, haben aber 15 freie Würfe
nicht nutzen können, so Schubert weiter. Nach der ersten Hälfte lag
sein Team beim Stand von 17:14 mit drei Toren in Rückstand. Im zweiten Durchgang
änderte sich nicht viel im Aerzener Spiel und der Rückstand blieb konstant
bei drei Toren. In der Schlussphase kämpften sich die Handballfreunde nach dem
28:25 immer weiter heran und erzielten kurz vor dem Ende sogar den 29:29-Ausgleich.
Doch die Freude im Lager der Gäste war nur von kurzer Dauer. Mit der letzten Angriffsaktion
traf die Eintracht nochmal ins Tor der Gäste entschied die Partie mit 30:29 für
sich. Kämpferisch war die Leistung in Ordnung. Aber im Abschluss haben wir
teilweise haarstäubende Fehler gemacht. Wenn man im Gegenstoß völlig
freistehend nicht mal das Tor trifft und vorbei wirft, sagt das viel aus, lautet
Schuberts abschließendes Fazit. Bester Werfer in Reihen der Aerzener war Benjamin
Bauer mit neun Treffern.
Tore: Benjamin Bauer (9/4), Peter Schulz (5), Arne Schäferbarthold, Nils Vietmeyer
(je 4), Nils Gericke, Oliver Riemenschneider (je 3), Alexander Bartling, Timo Pennartz
(je 1).