Vorbericht:

HSG Nienburg II – HF Aerzen (Samstag, 17.15 Uhr).


Zum Jahresabschluss müssen die Handballfreunde aus Aerzen noch einmal in die Fremde reisen. Bei der Oberliga-Reserve aus Nienburg wird das zwölfte Saisonspiel angepfiffen. „Für uns ist das durchaus eine lösbare Aufgabe. Trotz der angespannten Personalsituation versuchen wir dort zu gewinnen“, hofft Aerzens Handball-Chef Siegbert Schubert auf den siebten Saisonsieg. Dabei müssen die Hummetaler neben den Langzeitverletzten auch auf Peter Schulz und Tim Gronemann (beide beruflich verhindert) verzichten. Dafür wird definitiv Bastian Schön aus der Reserve in den Kader stoßen. Am letzten Spieltag feierte die HF-Sieben in eigener Halle einen doppelten Punktgewinn. Gegen Aufsteiger TuSpo Lamspringe behielten die Aerzener mit 28:24 die Oberhand und haben dadurch mit aktuell 12:10-Zählern wieder ein positives Punkteverhältnis. Dagegen präsentierten sich Nienburger zuletzt nicht gerade in guter Form. Gegen Eiche Dingelbe II, den MTV Harsum und die Reserve aus Alfeld musste sich die HSG-Reserve jeweils deutlich geschlagen geben. „Das wird bestimmt ein enges Spiel. Wir müssen von Beginn an konzentriert zur Sache gehen“, sagt Schubert, worauf es ankommt.

Spielbericht:

HSG Nienburg II – HF Aerzen 35:23 (16:12).


Die Bilanz ist wieder ausgeglichen. Sechs Siege hatten die Handballfreunde Aerzen vor der weiten Fahrt nach Nienburg auf dem Konto. Nun ist auch die sechste Niederlage hinzugekommen. Denn bei der Oberliga-Reserve der HSG war für die Hummetaler gestern Abend nichts zu holen. „Das war ein totaler Ausfall der ganzen Mannschaft! Als wenn wir gar nicht auf dem Platz gestanden hätten“, fehlten HF-Chef Siegbert Schubert beinahe die Worte. Schnell lag sein Team mit 1:5 im Hintertreffen. Als die Gäste nach 20 Minute dann auf 8:7 verkürzten, keimte wieder Hoffnung auf. Die war aber nicht von langer Dauer. Bis zur Pause zogen die Hausherren mit vier Toren davon. Und nach dem Seitenwechsel ließ die HSG keine Sieges-Zweifel mehr aufkommen. Eine Viertelstunde vor Schluss war die Messe beim Stand von 23:16 bereits gelesen. Aerzen ließ gute Chancen ungenutzt und leistete sich zu viele Abspielfehler. „Wie in der Kreisklasse“, schimpfte Schubert. Was den Handballfreunden fehlte, war vor allem die ordnende Hand von Spielertrainer Peter Schulz, der aus beruflichen Gründen passen musste. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Truppe hat alles gegeben. Heute war einfach der Wurm drin“, so Schubert abschließend.


Tore: Benjamin Bauer (6/3), Timo Pennartz, Oliver Riemenschneider (beide 3), Nils Gericke, Nils Vietmeyer, Alexander Bartling, Bastian Schön, Arne Schäferbarthold (je 2), Alexander Kuhn (1).