Vorbericht:

SG Hohnhorst/Haste – HF Aerzen (Sonntag, 15 Uhr).


„Wir sind voll im Soll“, meint Aerzens Vereins-Vorsitzender Siegbert Schubert, dessen Team der Reserve von GW Himmelsthür in der Vorwoche die zweite Saisonniederlage beibrachte. Auch der kommende Gegner musste sich bislang erst einmal geschlagen geben. Und zwar eben in Himmelsthür beim knappen 27:28. Das war am zweiten Spieltag. Seither haben die Haster vier Mal in Serie gesiegt. Deshalb empfängt die Spielgemeinschaft die Aerzener als Tabellenführer. „Wir haben keinen Druck. Wenn wir etwas mitnehmen, wäre das klasse“, so Schubert, der gleichzeitig aber unterstreicht: „Wir fahren da nicht hin, um zu verlieren!“ Zumal das Trainergespann Holger Bartling/Peter Schulz in Bestbesetzung antreten wird. Denn bis auf die langzeitverletzten Bartling und Daniel Wick, die beide mit Kreuzbandrissen für die komplette Saison ausfallen, sind alle Mann an Bord. Torwart-Neuzugang Robin Hübner wird künftig nur noch für die zweite Herren als Feldspieler auflaufen. Im Tor steht Andreas Jäger als Nummer eins bereit, der diesmal von André Pätzold unterstützt wird.

Spielbericht:

SG Hohnhorst/Haste II – HF Aerzen 28:26 (15:14).


„Das war eine ganz knappe Geschichte“, berichtete HF-Sprecher Siegbert Schubert von einem starken Auftritt seiner Sieben beim Spitzenreiter in Haste, dem die Handballfreunde über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe lieferten. Kurz vor der Pause führten die Hummetaler, bei denen Benjamin Bauer mit einer hundertprozentigen Trefferquote und zehn Toren überragte, sogar mit 14:13. Doch bis zum Halbzeitpfiff drehte die SG den Spieß um. Nach dem Seitenwechsel erwischten dann die Hausherren den besseren Start: Der erste Angriff der Aerzener blieb erfolglos und praktisch im Gegenzug zog Haste mit zwei Toren davon. Doch damit nicht genug: Begünstigt durch zwei strittige Schiedsrichterentscheidungen setzten sich die Gastgeber kurz darauf sogar mit fünf Toren ab. „Das war der Knackpunkt“, wusste Schubert. Zwar steckten die Handballfreunde die Köpfe nicht in den Sand und kämpften sich in der Schlussphase wieder auf zwei Tore Abstand heran, doch zur endgültigen Wende reichte es am Ende nicht mehr. „Wir können uns aber keinen Vorwurf machen. Das war eine tolle Leistung und wir sind immer noch im Soll. Die SG hat aber auch einfach eine starke Truppe und steht nicht zu Unrecht ganz oben“, so Schuberts Fazit.


Tore: Benjamin Bauer (10), Sebastian Steup (6), Peter Schulz (5), Nils Gericke (2), Arne Schäferbarthold, Alexander Bartling, Tim Gronemann (je 1).