Vorbericht:

HF Aerzen – MTV Harsum (Sonntag, 17 Uhr).


Am Sonntag wartet auf die Handballfreunde Aerzen die nächste schwierige Aufgabe. Nach der 24:39-Niederlage beim Tabellenvierten TV Eiche Dingelbe II empfangen die Hummetaler nun mit dem drittplatzierten MTV Harsum das nächste Top-Team der Liga. „Das wird ein ganz schweres Spiel. Harsum hat eine ganz starke Truppe und steht sehr kompakt“, weiß Aerzens Vereinschef Siegbert Schubert zu berichten. „Wenn wir einen guten Tag erwischen, sind aber zwei Punkte möglich. Dafür muss aber alles passen“, hofft Schubert auf eine Überraschung. Bereits im Hinspiel unterlagen Bauer & Co. in Harsum mit 24:30. „Da haben wir lange mitgehalten und sind erst in den letzten zwei Minuten eingebrochen“, erinnert sich Schubert an die Hinrunden-Partie. Wieder mit im Kader sind die in Dingelbe erkrankten Nils Gericke und Nils Vietmeyer. Fehlen werden HF-Coach Peter Schulz am Wochenende aber Tim Gronemann und Alexander Kuhn. Auch Schulz selbst wird aufgrund seiner Rotsperre nicht auflaufen können.

Spielbericht:

HF Aerzen – MTV Harsum 25:35 (14:15).


Am letzten Spieltag kamen die Handballfreunde mit 24:39 bei der Reserve des TV Eiche Dingelbe II unter die Räder. Auch im Heimspiel gegen den Tabellendritten MTV Harsum setzte es für die Aerzener eine deftige Pleite. Mit 25:35 unterlagen die Gastgeber vor heimischem Publikum dem MTV Harsum. Nachdem die Mannschaft von HF-Spielertrainer Peter Schulz im ersten Durchgang noch gut mithielt und das Spiel bis zur Pause beim Stand von 14:15 offen gestaltete, brachen in der zweiten Halbzeit die Dämme. Über 17:21 und 19:26 zog der MTV bis zum Schlusspfiff auf 25:35 unaufhaltsam davon und nahm die zwei Zähler mit auf die Heimreise ins Hildesheimer Land. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut dagegen gehalten. Nach der Pause ging dann nichts mehr. Wir haben vorne zu viele Chancen vergeben. Und Harsum hat die Tempogegenstöße dann konsequent ausgenutzt“, erklärte Aerzens Hanball-Chef Siegbert Schubert nach der Partie.


Tore: Benjamin Bauer (9/4), Nils Vietmeyer (4), Nils Gericke (3), Timo Pennartz, Oliver Riemenschneider, Alexander Bartling (je 2), Tim Schunko, Arne Schäferbarthold, Sebastian Steup (je 1).